Der 1. Kurs des Studienseminars (1999-2001) bestand aus 24 TeilnehmerInnen aus verschiedenen erzieherischen Berufen, ihren Nachbargebieten und gleichsam MeisterInnen/LehrerInnen verschiedener Kampfkunstsysteme, wie Aikido, Karate, Judo, Jiujitsu/Jujutsu, Taekwondo, Hapkido, Kung-Fu, Tai-Chi. Sie haben mit ihrem erfolgreichen Abschluß der Ausbildung den offiziellen Titel "Budo-Pädagoge" / "Budo-Pädagogin" (1. Grad) erworben. Gleichzeitig haben sie sich im Berufsverband der Budopädagogen und Budopädagoginnen (BvBP) organisiert.


Der 2. Kurs (2001-2003) bestand aus 20 TeilnehmerInnen gleicher beruflicher und budomässiger Qualifikation (DAN-Graduierungen bis Godan; diesmal auch Welt-, Europa- und Deutsche Meister/innen ihres Systems dabei). Hinzugekommen sind die Disziplinen: Arnis / Escrima / Kali, Kendo und (als einzige nichtasiatische Kampfkunst) Capoeira.


Der 3. Kurs (2003-2005) bestand aus 21 Teilnehmern mit den entsprechenden Qualifikationen, die wiederum alle bekannten Budodisziplinen abdecken. Nunmehr sind alle wichtigsten großen asiatischen Kampfkunst-Systeme von den Budopädagoginnen und -pädagogen vertreten, neben verschiedenen Yoga- und Qi- Gong-Formen nämlich: Aikido / Aiki-Jiu-Jitsu / Aikijutsu, Arnis / Escrima / Kali, Hapkido, Iaido, Judo, Ju Jutsu / Jiu-Jitsu, Karate / Karate-do, Kendo, Kenpo / Kempo, Kung Fu / Chuan Fa / Wushu, Taekwondo, Tai Chi Chuan / Taiji.


Im  4. Studienseminar (2005-2007) nahmen wieder knapp 20 Personen etwa je zur Hälfte Männer und Frauen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz teil, die diesmal neben den üblichen Systemen wie Aikido, Judo, Karatedo, Taekwondo, Modern Arnis, Wing Tsun, Shoto-Shorinji-Kempo-Ryu oder (im Nebenfach) Ju-Jutsu, Muay Thai, Kickboxen, Kwoondo, Shaolin-Kempo oder Selfdefense vertraten.


Im 5. Studienseminar (2007-2009) mit mehreren Teilnehmern aus der Schweiz waren wieder alle großen Systeme und Stile vertreten, wie Judo, Karate, Aikido, Iaido, Kendo, Jujutsu, Taekwondo, Wing Tsun usw. Damit haben rund 100 Budo-Pädagoginnen und -Pädagogen ihre Weiterbildung erfolgreich abgeschlossen.


Kurs 6 (2009-2011): Mit TeilnehmerInnen aus ganz Deutschland (im Alter zwischen 20 und 60) waren wieder viele verschiedene Kampfkünste und Berufe aus dem Bereich Pädagogik,  Therapie und Coaching vertreten.

 

Kurs 7 (2011/12): Zweite Ausbildungsstufe Budopädagogik „Meistergrad“ in Deutschland und Schweden mit langjährig in Theorie und Praxis sehr versierten BudopädagogInnen aus Deutschland un der Schweiz.

 

Kurs 8 (2011-13 Deutschland): „Handverlesene“ TeilnehmerInnen aus Deutschland und der Schweiz mit überwiegend viel Budo-Lehrerfahrung und vollprofessionellem Budo-Kontext. Intime „Intensiv“-Gruppe mit Lern- und Lebengemeinschaftsarrangements in Kloster und Dojo sowie einer verlängerten Seminarwoche in Schweden.


 

Kurs 9 (2011-13 Österreich): Der 1. Ausbildungsgang in Österreich mit TeilnehmerInnen aus der Praxis von Sozialpädagogik und Sozialarbeit (aber auch Justiz und Manager-Coaching), mit Judo- und Kung Fu- Hintergrund, fortgebildet in Karate, Kobudo und Tai Chi -Schwert und alle am Ende gemeinsam spezialisert auf budoisiertes Bogenschießen.


Kurs 11 (2014-2016):

Mit dem Abschlusskolloquium vom 22.-24. Januar 2016 in der Kampfkunst-Akademie des IfBP in Stade, den Shoto Kempo Kai Honbu Dojo, endete die 11. Ausbildungsstaffel (2014-16, Deutschland) für die meisten Kandidaten erfolgreich.

In spannenden Präsentationen mit anschließender Diskussion mit Fachpublikum und geladenen Gästen (jeweils 120 min.) wiesen die Absolventen ihre während der berufsqualifizierenden Weiterbildung gewonnenes Expertentum auf dem Gebiet der Budopädagogik nach.

Dabei standen kulturhistorische, philosophische Analysen im Vordergrund sowie erziehungswissenschaftlich fundierte Konzepte und sozial- und organisationspsychologische Transferleistungen auf weitere Themenbereiche, wie z.B. im Bereich von Wirtschaftsunternehmen (Coaching).

Mit den Abschlussarbeiten zu ganz verschiedenen grundlegenden wissenschaftlichen wie aber auch ganz individuellen und persönlichen Fragestellungen wurde oftmals Neuland im Feld budopädagogischer Theorie und Praxis betreten.

Im Rückblick waren alle sehr mit der Ausrichtung und Organisation des Weiterbildungskurses, den Modulen und umfangreichen Programm zufrieden, vor allem der Intensivwoche in Schweden und den verschiedenen Budo-Dojo als authentische Lernorte für manche Seminare.

Die neuen Budopädagoginnen und -pädagogen und Mitglieder des BvBP feierten nach vielen Monaten intensiven Lernens und Arbeitens in der Gemeinschaft Gleichgesinnter und vielen Schreibens ihren verdienten Abschluss ausgelassen mit den Dozenten und einigen BP-Mastern und Gästen – sie wollen alle weiter eng miteinander in Verbindung bleiben.