Spiritus Rektor (lat.: „führender Geist“)der Budopädagogik

Leiter des IfBP

Dr. phil. Dipl. Soz.Päd.Wiss J.-M. Wolters

Jörg-M. Wolters (Jg. 1960), der 1977 mit Karate Shotokan und Shorinji Ryu begann und sich seit dem intensiv auch in den Stilen Wado Ryu, Goju Ryu, Shorin Ryu, Okinawa- und Zen-Karate und Kempo (sowie daneben immer auch in vielen anderen Systemen, vor allem Aikido und Wing Tsun) übte, ist heute im 4. Jahrzehnt praktizierender und studierender Karatedo-Lehrmeister im Range eines Shihan, 7.DAN Karatedo und Kempo.

Er gilt als ein „Wegbereiter des Karate in Deutschland“1 und als Begründer des Shoto Kempo Ryu Karate Do 2 als Oberhaupt (Soke) eines der „wichtigsten Kempo-Karatestile“ 3. Er genießt internationale Anerkennung als Budoka, der sich einen Namen vor allem durch seinen Ansatz des ‚Friedvollen Kriegers‘ bzw. Gewaltfreiheit durch die rechte Praxis der Kampfkünste gemacht hat 4.

Nach seinem Studium der Pädagogik und universitären Sozialpädagogik (Soziale Therapie) gründete Wolters zahlreiche Projekte für auffällig gewordene Kindern und Jugendliche im Kontext von Jugendhilfe und Justiz, in denen er pädagogisch-therapeutisches Budo zur Behandlung einsetzte.

Im Zuge seiner Promotion zum Dr. phil. im Fachbereich Erziehungswissenschaften (Universität Lüneburg, 1992) entwickelte Wolters auf der Grundlage des Budo/Karatedo das „sporttherapeutische Anti-Aggressivitäts-Training“ für hochgradig aggressive Gewaltstraftäter in der Jugendanstalt Hameln. Seine Dissertation „Kampfkunst als Therapie. Die sozialpädagogische Relevanz asiatischer Kampfsportarten“ 5 war eine in der Fachöffentlichkeit viel beachtete Pionierleistung auf diesem Gebiet 6 und legte mit weiteren Publikationen und Veröffentlichungen in Funk und Fernsehen 7 vor über 20 Jahren den Grundstein für die Theorie und Praxis der heutigen Budopädagogik 8.

In nachfolgenden Tätigkeiten u.a. als jahrelanger Lehrbeauftragter und Dozent (Institut für Sozialpädagogik, Uni Lüneburg), als Pädagogisch-therapeutischer Leiter in einer kinder- und jugendpsychiatrischen Klinik (NFKJP, Lüneburg), als Leiter der Sozialtherapie im Jugendvollzug (Justizbehörde Hamburg) sowie freiberuflicher Bildungsreferent sowie Persönlichkeits-Coach und auch jetzt als Therapeut in einer kinder- und jugendpsychiatrischen Tagesklinik hat Wolters stets in Forschung und Lehre sowie immer auch selber praktizierend Budo als Methode der Persönlichkeitsförderung 9 thematisiert und umgesetzt und weiterentwickelt.

Seit 1999 leitet Wolters die auf seinem Curriculum basierende Ausbildung zum Budopädagogen/zur Budopädagogin, mittlerweile auch zum BP-"Meistergrad" und der BP-Instructor 10, in Deutschland und Österreich. Er ist Gründer und Direktor des Institut für Budopädagogik (IfBP), war viele Jahre Vorsitzender des Aufsichtsrats des Berufsverbandes der Budopädagogen (BvBP) 11, heute dessen Ehrenmitglied, und setzt sich mit seinen Kooperationspartnern im In- und Ausland für die Internationalisierung, Akademisierung und Verwissenschaftlichung der Budopädagogik ein.

Er ist Vater zweier beinahe erwachsener Kinder und lebt am liebsten auf seinem kleinen Landgut in Schweden, wo er erlebnisintensive und spirituelle Budo-Wochen und auch Budopädagogik-Lehrgänge abhält 12.

  1. Budo-Lexikon; Berlin 1997, S. 425
  2. Siehe Dojo-Website: www.shoto-kempo-kai.de
  3. Budo-Lexikon; a.a.O., S. 449
  4. Lexikon der Kampfkünste; Berlin 1999, S. 655
  5. Frankfurt, Bern, New York, Paris 1992 (Peter Lang Verlag); Diss. unter Begutachtung der Universitäten Lüneburg (Erziehungswissenschaften), Göttingen (Kriminologie) und Heidelberg (Sportwissenschaften)
  6. Rezensionen siehe: http://www.budopaedagogik.de/litrez.html
  7. Veröffentlichungen siehe: http://www.budopaedagogik.de/literatur.html
  8. Siehe auch:Wikipedia-Eintrag
  9. Siehe das grundlegende Fachbuch: Budopädagogik. Kampfkunst in Pädagogik, Therapie und Coaching. Augsburg 2008 (Ziel Verlag)
  10. Siehe Artikel: www.shoto-kempo-kai.de/presse/fachpresse/KK_budopaed_2011_02.pdf
  11. Berufsverbands-Seite: www.bvbp.org
  12. Siehe Artikel: www.shoto-kempo-kai.de/presse/fachpresse/e&l_3-4_11_Budo.pdf


Zur Person und über das Wirken in den Schwerpunkten bzw. Hauptgebieten als:

Pädagoge / Therapeut

  • Universitäts-Studium: Pädagogik, Sozialpädagogik
  • Schwerpunkte: Devianzpädagogik, Soziale Therapie, Kriminologie, Psychologie
  • Promotion im FB Erziehungswissenschaften
  • Dissertation über die sozialtherapeutische Behandlung jugendlicher Gewalttäter (summa cum laude)
  • Praktische Arbeitsschwerpunkte: bald 30 Jahre Erfahrung in der sozialpädagogischen Behandlung dissozialer, verhaltens-auffälliger, schwererziehbarer und straffällig
  • gewordener Jugendlicher, Anti-Gewalt- und Anti-Aggressivitäts-Trainings
  • Entwicklung, Implementierung und Durchführung sozial-pädagogischer und sozialtherapeutischer Trainings- und Behandlungsprogramme
  • Leitungserfahrungen im Bereich der Sozialadministration (Sozialdienst), der Jugendhilfe und Jugendkriminalrechts-pflege, des Jugendstrafvollzug und der Sozialtherapie,
  • Psychotherapie sowie der Kinder- u. Jugendpsychiatrie

Budoka /Karateka

  • 35 Jahre aktiver Karateka
  • Shoto-Kempo-Ryu Karatedo Soke Shoto-Kempo-Ryu
  • Karatedo Hanshi, 7. Dan Shihan
  • Leitung der Stader Kampfkunst-Akademie Dojo
  • Budo-Lehrer
  • Laut Budo-Lexikon (Berlin 1997) ist Shoto-Kempo-Ryu Karatedo "ein psychoesoterischer Karatestil" und als "Variante des Shorinji-ryu und Shotokan-ryu" (S.797) einer der "wichtigsten Stile mit der Bezeichnung >Kempo<" (S.449). Ferner wird sie gesehen als eine "moderne Kampfkunst auf der Basis psychologischer Erziehungsgrundlagen" (S.797), "gegründet von Jörg-Michael Wolters" (S.420), einem "Wegbereiter des Karate in Deutschland" (S.425), der sich auch einen Namen gemacht hat vor allem unter dem Zeichen "Karate gegen Gewalt" (S.450).
  • Gründer der AIDOKAN Union Friedvoller Krieger, der BPT (Budo in Pädagogik und Therapie), des IfBP (Institut für Budopädagogik)

Uni-Dozent / Bildungsreferent

  • Universitäts-Studium mit Promotion im FB Erziehungswissenschaften
  • Wissenschaftliche Mitarbeit an einer Universität und angegliederten Instituten
  • Ausgezeichnet für "hervorragende wissenschaftliche Leistungen" durch Kultusministerium
  • Leitender Dozent in Maßnahmen der Jugend- und Erwachsenenbildung (z.B. ausserschulischer und beruflicher Förder- und Reintegrationsmaßnahmen)
  • Langjähriger Lehrbeauftragter für Allgemeine sowie Psychiatriebezogene Sozialpädagogik an einer Universität
  • Langjähriger Referent eines Fortbildungsinstituts für Jugend- und Sozialarbeit
  • Entwicklung und Fachliche Leitung der berufsqualifizierenden Weiterbildung zum/zur "Budo-Pädagogen/-Pädagogin", Leiter des IfBP
  • Freiberuflicher Bildungsreferent im Bereich von Fortbildungsveranstaltungen für Sozialpädagogen
  • Schwerpunkte: Sozialpädagogik, Soziale Therapie , Konfrontative Pädagogik, Verhaltenstraining

Trainer / Coach

  • Personal- / Team- Coach
  • Management-Berater u. Trainer
  • Supervisor
  • Konfliktberater
  • Mediator
  • Deeskalations-Coach
  • mit langjähriger Erfahrung, Empathie - und Erfolg !