Verwechslungsgefahr

Distanzierung von Stader „budopaedagogik“-Seite:

Wir distanzieren uns ausdrücklich von der Karate-Abteilungs-Homepage unter dem irreführenden Namen „Budo-Pädagogik-Stade“ (budo-paedagogik-stade.de), die weder mit unserem Institut für Budopädagogik noch dem Berufsverband der Budopädagogen (www.bvbp.org) etwas zu tun hat. Die Qualität der dortigen Angebote wird von uns in keiner Weise goutiert, da sie in keiner Weise unseren QUALITÄTSSTANDARDS UND GÜTEKRITERIEN entspricht.

Ebenso wenig haben die dort angebotenen Karate-Inhalte etwas mit unserem Stader Partner, der Kampfkunst-Akademie des Shoto Kempo Kai (www.shoto-kempo-kai.de) zu tun, weil sie auch nicht deren hohen Ansprüchen an eine rechte Theorie und Praxis von Budo-Kampfkunst oder traditionellem Karatedo/Kempo sowie der diesbezüglich erforderlichen Qualität der Lehre (im Sinne der Wesenselemente des Budo: Bu, Do, Dojo, Reigi, Shitei, Zen sowie der Prinzipien Shu-Ha-Ri, Omote – Okuden, Ishin-Denshin) und der Lehrer und Meister (im Sinne von Sensei) genügen.

Etwaige Verwechslungen mit uns bitten wir in beiden o.a. Bereichen zu vermeiden. Es bestehen keinerlei fachliche, geschäftliche oder persönliche Beziehungen zu dem Unternehmen, das lediglich an gleichem Ort angesiedelt ist.

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Kombative und spirituelle Komponenten des Budo

Kampfkunst zwischen Selbstverteidigung und „Erleuchtung“

Sowohl die modernen Kampfsportarten (und erst recht ihre Derivate brutaler Mixturen) als entstellende Zerrbilder der traditionellen asiatischen Kampfkünste als auch die originären Budo-Systeme haben mit dem Thema Kampf und Gewalt, Sieg und Niederlage irgendwie zu tun.

Immerhin befassen sie sich alle mit der Einübung von Techniken, die durch gezielte Schmerzzufügung, Erreichung von Bewegungsunfähigkeit, ernsthafter Verletzung, Knockout oder gar Tötung des Opponenten diesen erfolgreich – zumindest vorübergehend – kampfunfähig machen. (Weiterlesen ...)


Schlechte Kopien und paradoxe "Weiterentwicklungen" unseres Originals scheitern

Der Erfolg von Originalen und Markenprodukten reizt so manche sonst Erfolglosen, Hochstapler und Trittbrettfahrer, Ähnliches nachzumachen oder gar reine Plagiate und Fälschungen zu verkaufen.

Das betrifft auch unsere seit über 2 Jahrzehnten bestehende Budopädagogik und seit 1999 durch- geführte Ausbildungskonzeption, die als das ursprüngliche Original und Qualitätsprodukt etabliert sind. (Weiterlesen ...)


Budo und Gewalt – Unsinn und Wahrheit

Streitschrift zur Einhaltung von Sitte, Anstand und Recht in Forschung und Werbung fürs Karate

Das Thema wurde nach Erscheinen der 1. erziehungswissenschaftlichen Studie über „Kampfkunst als Therapie“ für Gewalttäter bzw. die sozialpädagogische Relevanz asiatischer Kampfsportarten im Allgemeinen schonmal vor über 20 Jahren von einem „Kollegen“ unter dem Titel „Budo und Gewalt“ aufgegriffen und in einem Fachbeitrag diskutiert – jedoch damals wie heute groben Missverständnissen (und, mit Verlaub, derben wissenschaftlichen Fauxpas) aufgesessen.(Weiterlesen ...)


Budo wirkt – Pädagogik die bewegt !

Wolters, J.-M., Stade (Vortrag zum Meeting 2013, Stade)

Budo- Kampf-„Künste“ als Weg (jap.: Do), meint jene überlieferten Körper-/Geist- und Bewegungs- Lehrsysteme, die eine historisch enge Verknüpfung haben mit der Energie-Arbeit über Atem, Körper und Bewegung zwischen Yin und Yang nach den 5 Wandlungsphasen entlang der Meridiane und Therapiepunkten und überlieferten Fitness-, Gymnastik- und Entspannungsübungen sowie Meditation. (Weiterlesen ...)


Steigende Popularität des Boxens – bedrohliche Auswirkungen auf die Gehirne der Sportler

Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN), der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) und der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik (DGKJP)

 

Boxen hat in den letzten Jahren stark an Akzeptanz und Popularität gewonnen und dabei scheinen medizinische und ethische Bedenken weitgehend in den Hintergrund zu treten. Boxdarbietungen sind Gewalt-verherrlichend, liefern prekäre Vorbilder und suggerieren, dass die Kämpfer allenfalls kontrollierbaren und kurz dauernden Risiken ausgesetzt sind. (Weiterlesen...)


Interview mit Budopädagoge Dr. J-M Wolters:

…über den Vergleich von "Budo-Pädagogik und Budo-'Therapie' (2013)"


Karate macht dumm

Karate-Do nicht !

Mit welcher Selbstherrlichkeit da Unsinn verbreitet, ja der Leser oder Laie für dumm verkauft wird, bloß um fürs Karate zu werben, ist schon abenteuerlich. So z.B. der Bericht über ein angeblich „sensationelles Studienergebnis: Karate macht Kinder schlauer !“.

Dabei bezieht man sich auf eine Untersuchung (von rd. 635 Gymna- siasten und Hauptschülern zw. 13 u. 18 J.) des Zentrums für Gesund- heit an der Sporthochschule Köln, wonach nun „Schüler, die sich regelmäßig bewegen, einen 0,5 Punkte besseren Notendurchschnitt als ihre Klassenkameraden (haben), die vorwiegend auf der faulen Haut liegen“.

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Karate macht krank

Karate-Do nicht !

Es ist absoluter Unsinn, zu behaupten, dass Karate gesundheits- fördernd sei. Eine derartige Pauschalaussage ist völlig unseriös und überdies völlig wahrheitswidrig – es kommt nämlich sehr wohl darauf an !

Karate als Sportart produziert natürlich die allgemein im Sport üblichen Verletzungen, Folgen und Beschwerden. Im Karate gaben sogar nur 17% der in einer umfassenden Studie untersuchten Sportler an, sich im Karate noch nicht verletzt zu haben - also damit über 80% aber durchaus; und immerhin 35% klagen über trainingsbedingte typische Nacken-, Schulter- Rückenschmerzen.

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Alarm beim Karateverband DKV!

Eigener Vorzeige-Autor legt unliebsame Wahrheiten im Verbands-Karate offen

Nun hat sich auch in den eigenen Reihen das publizierende Zugpferd des vermeintlich guten Rufes des DKV bzw. des dort betriebenen Karatesports, W. Brockers (4.DAN Shotokan), in seinem neuesten Werk deutlich kritisch geäußert FüR Karate-Do als Kampfkunst und somit GEGEN das Sportkarate. Endlich.

Waren sein Bücher sonst immer vom Spagat zwischen Loyalität seinem Verband und seinen Funktionärskollegen gegenüber (also dem Werben für Karate im DKV) einerseits und doch andererseits den philosophischen Ideen des Zen, Do, Budo, die doch dem Sportkarate so sehr widersprechen, geprägt.

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„Budo-Sport“ - Vom Unsinn, Feuer mit Wasser verbinden zu wollen

Über Bauernfang und die Profilneurose profitgieriger Profiteure

„Budo“, auf den Zen-Buddhismus abhebende Bezeichnung originärer japanischer (oder mittlerweile allgemein traditioneller fernöstlicher) Weg-/“Do“-orientierter Kampfkünste und „Sport“ als moderne Freizeit- oder Leistungskultur (Olympia) sind unvereinbare Gegensätze.

Diese schon zwingend logische Erkenntnis wird bemerkenswerterweise wird aber immer noch von entweder Unwissenden (Laien) oder aber den allein am Mammon interessierten Marktstrategen (Kunden- und Mitgliederwerbung) in der kommerziellen Kampf-„Sport“-Szene verdrängt oder verschwiegen oder gar geleugnet.

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BUDO und Budo-Pädagogik

Eine kurze Definition und Einführung

BUDO (jap.: Nicht-Kampf-Weg) als Oberbegriff für traditionelle fernöstliche Kampf-„Kunst“, Heilgymnastik und Bewegungsmeditation fußt auf Jahrhunderte bewährte Schulen und Verfahren Asiens, Körper, Seele und Geist harmonisch zusammenzuführen und die Persönlichkeit in ihrer Entwicklung systematisch zu fördern.

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Scharlatane in der Karate-Szene.

Warum gerne hochgestapelt wird

Über die Qualifikation der Karate-„Lehrer“ und auch anderer Kampfsport-„Meister“ am Markt kann man selten Gewissheit erlangen. Die meisten preisen sich selbst in höchsten Tönen, beschreiben ihre (natürlich stets sehr erfolgreiche) Laufbahn anhand nicht überprüfbarer Auszeichnungen und wichtiger Funktionen, benutzen irgendwelche hochtrabenden Titel und posen in selbstgefälliger Starmanier neben angeblichen internationalen „Größen“.

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Schwarz – und Schluss

Das vordergründigste Ziel wohl jedes Anfängers und die treibende Motivation des Schülers im Kampfsport ist der Schwarzgurt (DAN).

Ihn zu erreichen (besser: ihn zu haben) ist für viele so wichtig, dass mit der Frage, wie weit man noch entfernt ist (also welchen Gürtel man denn jetzt „schon hat“), zum zentralen Gradmesser interessierter Laien für den aktuellen Könnensstand des Betreffenden ist. Die Gurtfrage scheint die entscheidende Waagschale für den zu zollenden Respekt und die Wertschätzung des angehenden oder schon fertigen „Meisters“ zu sein.

Mit dem Schwarzgurt als mutmaßlich offizielles Zeichen errungener „Meisterschaft“ und entsprechender „Gefährlichkeit“ seines Trägers ist geradezu der Heldenstatus eines vermeintlich Unbesiegbaren verbunden, eines Alleskönners, des Meisters eben.

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Tai Chi als Karate-Sport

Neuer Unsinn beim DKV

Kein Monat vergeht, ohne dass der DKV sich entblödet, zu dokumentieren, wie sein Verständnis von Kampfsport und erst recht Kampfkunst doch dilettantisch ist. Der neueste Fauxpas ist die absurd stolze Meldung im aktuellen Fachorgan des DOSB- Karateverbandes (Dez.2016), dass nun auch Tai Chi als Sportart aufgenommen ist und fachlich vertreten wird.

Tai Chi als originär innere chinesische Kampfkunst (內家 Neija) mit Wurzeln aus dem 15. Jahrhundert oder womöglich noch viel früher wird heute weltweit als Bewegungsmeditation, zur Energetisierung (Qi Gong) oder Entspannung und aus gesundheitlichen Gründen ausgeübt, vielerorts traditionell auch als daoistich-philosophischer Lebensweg.

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Tricksen, Täuschen, Fälschen: Werbung statt Wahrheit

Der Karateverband und sein befremdliches Verhältnis zur Wissenschaft

Wurde bereits mit den üblichen Unwahrheiten, die der DKV über die vermeintlich positiven Effekte des modernen Sportkarate immer wieder irreführend verbreitet, aufgeräumt – denn weder die propagierte Reduktion von Aggression noch etwa die Förderung von Gesundheit, von Intelligenz oder von Glück und Lebenszufriedenheit konnten signifikant belegt werden – so erfordert nun die neuerliche Behauptung einer aggressionsmindernden Wirkung ausgerechnet des „DKV-Karate“ eine deutliche Richtigstellung.

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Budo-Kampfkunst-Meisterschaft?

Wettkampf-Zazen und anderer Blödsinn

Tatsächlich gibt’s „Budo-Sportler“, die ihre fatale Unwissenheit öffentlich mit ihrer zusätzlichen Entblödung krönen, Meisterschaften in „Budo- Kampfkunst“ durchzuführen. Damit setzen sie dem Unsinn, Budo als Sport zu sehen, mit einem auszutragenden Wettkampf noch einen drauf!

Dass Budo als Weg-Kunst (Kampf-„Kunst“) mit der Schulung innerer Persönlichkeitsanteile und Werte nicht nur etwas ganz anderes, sondern das absolute Gegenteil von sportlichem Vergleich äußerer Leistungen ist, ist den Fachleuten eh völlig klar und ist in den vergangenen Jahren auch so hinreichend auch in vielen Büchern und Zeitschriften publiziert worden, dass mittlerweile jeder halbwegs Interessierte es wissen müsste.

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Lucky Punch

Von befremdlicher „budo“-„sport“- „pädagogischer“ Arbeit als Gewaltprävention

Ein weiter Fall ganz unsinnigerweise als angeblich „pädagogisch“, sogar als besonders „wertvoll“ propagierter Sozial- Arbeit ausgerechnet im Kontext von Vollkontakt-Kampfsportarten wird von einer als „Lucky Punch“ firmierenden Internetpräsenz verbreitet.

Der inhabende Erzieher behauptet sogar dezidiert, dass das bekanntermaßen sehr gesund-heitsschädliche und vor allem Aggression fördernde Boxen – fataler- weise nicht nur als „Kampfkunst“ und sogar „Budo“, sondern auch noch als angeblich erzieherisch wertvolle „Budosport“-Pädagogik“ verkauft – ein „Kompetenztraining, Gewaltprävention, Persönlichkeitsentwicklung“ wäre.

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Elefanten können nicht fliegen!

Vom Un-Sinn gern verbreiteter Vorurteile und Lügen

Budo, also Kampf-„Kunst“, und Sport, hier nun im Besonderen Kampf-„Sport“, haben in Sachen „Kampf“ allenfalls so viel gemein wie Elefant und Kolibri. Beide verbindet ein „kleinster gemeinsamer Nenner“: Bei Elefant und Kolibri, dass sie Lebewesen aus dem Reich der Tiere sind – und bei den Phänomenen Kampfkunst und -sport, dass es ich um menschliche Erfindungen handelt.

Mehr „Gleiches“ gibt aber im Grunde auch nicht. Elefant und Kolibri können sich genauso wenig paaren wie Budo und Sport. Beide haben zu verschiedene, nicht kompatible Eigenschaften. Sie sind weder Dasselbe, noch können sie sich irgendwie mischen, ergänzen, aufeinander aufbauen, befruchten oder gut im Mit- und Nebeneinander .

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Mit der Hand des Teufels und dem Herz des Buddha

Budo als „Weg des Friedvollen Kriegers“

Kampfkunst basiert auf der Ausbildung im Kunsthandwerk des technischen Kämpfen-Könnens, Bu, und auf der Ausbildung des spirituellen Geistes, Zen, der Gewalt vermeidet.

Dieser zurückgehende Schulungs-Weg, Do, erfordert einen Weg-Lehrer, einen erfahrenen Lehrmeister, Sensei, der den wahrhaft suchenden Schüler in einem besonderen Vertrauensverhältnis, Ishin-denshin, durch menschliche Irrungen und Wirrungen des Nichtkampf-Weges Budo führt.

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Stete Glut – statt Strohfeuer

Von nutzlosem Wirbel und der notwendigen Beständigkeit im Budo

Immer wieder mal kommen Menschen ins Dojo, die Feuer gefangen zu haben scheinen und begeistert sind vom Budo. Sie sind fleißige Schüler, ehrgeizig und strebsam, gelehrig und äußerst engagiert. Sie übernehmen schnell Eigen- verantwortung, schlüpfen in vermeintliche Vorbildrollen, haben gute Ideen und zeigen Initiative. Sie übernehmen gerne und zu viele Aufgaben, motivieren, planen, entwickeln Visionen. Sie wollen das Beste fürs Dojo – und alles verbessern. Sie geben sich, als hätten ihre Suche endlich ihr Ziel gefunden und sie eine neue Lebensaufgabe...

Oft entpuppt sich aber leider die von ihnen leidenschaftlich entfachte starke Wirbel-Bewegung nur als ein kurzes Strohfeuer: viel Hitze, Blitz und Getöse. Schnell erlischt solch demonstrativ starke Dynamik im Dunst und zähen Nebel der Realität, der in Wahrheit „Zähigkeit“ ernsthaften Beschreitens des Weges, auf dem die Schnelllebigkeit voreiliger Begeisterung den Blick für das Wesentliche entscheidend trübt.

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Stete Glut – statt Strohfeuer

Von nutzlosem Wirbel und der notwendigen Beständigkeit im Budo

Immer wieder mal kommen Menschen ins Dojo, die Feuer gefangen zu haben scheinen und begeistert sind vom Budo. Sie sind fleißige Schüler, ehrgeizig und strebsam, gelehrig und äußerst engagiert. Sie übernehmen schnell Eigen- verantwortung, schlüpfen in vermeintliche Vorbildrollen, haben gute Ideen und zeigen Initiative. Sie übernehmen gerne und zu viele Aufgaben, motivieren, planen, entwickeln Visionen. Sie wollen das Beste fürs Dojo – und alles verbessern. Sie geben sich, als hätten ihre Suche endlich ihr Ziel gefunden und sie eine neue Lebensaufgabe...

Oft entpuppt sich aber leider die von ihnen leidenschaftlich entfachte starke Wirbel-Bewegung nur als ein kurzes Strohfeuer: viel Hitze, Blitz und Getöse. Schnell erlischt solch demonstrativ starke Dynamik im Dunst und zähen Nebel der Realität, der in Wahrheit „Zähigkeit“ ernsthaften Beschreitens des Weges, auf dem die Schnelllebigkeit voreiliger Begeisterung den Blick für das Wesentliche entscheidend trübt.

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Ereignis, Erlebnis, Erfahrung, Erkenntnis – Erwachen, Erleuchtung...

Energie-Wandlung auf dem Weg des Friedvollen Kriegers

Budo und Budopädagogik wandeln in speziellen Lernarragements bloße Teilhabe und Mitwirkung im Kontext von Bewegung, Begegnung und Besinnung in innere Prozesse persönlicher Weiterentwicklung.

äußere (körperliche) Aktivität wird durch Lenkung mentaler (geistiger) Energie zu innerer Arbeit am Selbst. In der Konzentration des Übens auf das wahre Wesen des Tuns und Seins und der dadurch geänderten bzw. neu gewonnen Sinngebung von Kampf entsteht spirituelles Wachstum.

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Weg-Fortschritt in der Kampfkunst

Segen und Fluch des Budo

Meisterschaft in einer Sportdisziplin, im Handwerk und in Wissenschaft ist schnell definiert, die objektiven Kriterien und Regeln sowie öffentlichen „Titel“ („Meister“ oder „Dr.“) einvernehmlich verbreitet, ja rechtlich geschützt.

Kreis-, Landes- Deutscher-, Europa- oder Weltmeister in Kampfsportdisziplinen wird man durch erfolgreiche öffentliche Wettkämpfe, oder disziplin-intern auch „Meister“ durch Erlangung des „Meistergrades“, für den allerorts der Schwarzgurt gilt.

In der Kunst schon und in der Kampfkunst, um die es hier geht, ist das nicht mehr so einfach, gar umstritten und im Auge des Betrachters oder des jeweiligen Lehrsystems. Das Ziel der Meisterschaft, als solches formuliert schon nicht mehr dem Budo (als Weg des Weges willen) gemäß, weil es nichts endlich zu erreichen gilt, ein Ergebnis, sondern es stets um Weiterentwicklung, den Prozess geht.

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Sportpolitische Manipulation wissenschaftlicher Fakten zum Karate

Dass der Dachverband für den deutschen Karatesport, DKV, genau wie Dachverbände anderer Kampfsportarten auch, die wissenschaftlichen Belege für ausdrücklich rein traditionelle Kampfkünste in Erziehung und Therapie (hier konkret bezogen die Studie des Autors) manipulativ uminterpretieren und so fälschlicherweise auch für sich und ihren vom Budo ganz verschiedenen Sport in Anspruch nehmen, ist nicht nur wissenschaftlicher Pfusch und gezielter Betrug, sondern auch in den Augen der Forscher zum Thema „reine Sportart-Propaganda“, weil systematisch „alles verschwiegen wird, was zu den Effekten geführt hat“ – nämlich das konkret nicht-sportliche Budo-Wesen der Kampfkunst, hier Shoto- Kempo-Karatedo.

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Wider den Kampfsport!

K.O. und seine perfide Negativ-Pädagogik

Kampfsport – wohlgemerkt nicht traditionelle Kampf-„Kunst“ (Budo), die sich in Inhalten und Zielen von dem modernen Kampf-„Sport“ vollkommen unterscheidet – hat zumeist den Sieg über einen Gegner durch symbolische oder tatsächliche Herstellung dessen Kampfunfähigkeit zum Ziel, bei dem wenigstens die gesundheitliche Schädigung des Kontrahenten billigend in Kauf genommen, nach Regeln oder unter Missachtung derselben riskiert oder aber sogar systematisch provoziert wird.

Insbesondere die Vollkontakt-Kampfsportarten haben, ganz regelkonform, zuvörderst die Verteidigungsunfähigkeit des Gegners, zum Beispiel durch Zufügen eines stumpfen Schädel-Hirn-Traumas mit der Folge einer passageren Bewusstlosigkeit (Knock-out) zum Ziel. Die dadurch angerichteten Schäden am Gehirn und die akuten, subakuten und chronischen neuropsychiatrischen Folgen für Kampfsportler haben Förstl, Haass, Hemmer, Meyer und Halle (2010)1 anhand einer Metastudie zu den medizinischen übersichtsarbeiten exemplarisch über das Boxen ausgewiesen.

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