Leitung des IfBP

Spiritus Rektor (lat.: „führender Geist“) der Budopädagogik

Univ. Doz. Dr. phil. Dipl. Sozial-Päd./Wiss. Jörg-M. Wolters

  • (Jg. 60), Erziehungswissenschaftler, Promotion im Fachbereich Soziale Therapie (Dissertation „Kampfkunst als Therapie“, mit summa cum laude, 1992), Sport-, Bewegungs- und Körper-Therapeut.
  • 10 Jahre Lehrbeauftragter der Sektion Sozialpädagogik & Jugendpsychiatrie der Universität Lüneburg.
  • Pädagogisch-therapeutischer Leiter der Nieders. Fachklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie fallführender Therapeut in teilstationärer Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik.
  • Freiberufliche Lehrtätigkeit als Referent und Coach seit 1993. Leiter des Internationalen Instituts für Budopädagogik und -therapie (IfBP), Spiritus Rektor des neuen Fachgebietes und Leiter der berufsqualifizierenden Weiterbildungen zum Budopädagogen, zum Budopädagogik- “Master“ und -Instructor, zum Klinischen Budopädagogen und zum Budotherapeuten (IfBP).  Ehrenmitglied des Berufsverbandes der Budopädagogen (BvBP).
  • Wissenschaftliche Forschungsarbeiten und Fachbuchautor mit weit über 200 Fachveröffentlichungen zum Thema „Budo und Psychologie“.
  • Jahrzehnte Kampfkunsterfahrung (seit 1977 aktiv) in Kara-Te-Do (div. trad. Japan- u. Okinawa-Stile), Aikido, Wing Tsun und Tai Chi; Zen-Schüler. Budo-Lehrmeister (7. Dan Kempo und 7. Dan Karate-Do) mit japanischem Hanshi-(Großmeister)-Titel und Kaiso (Begründer) des Shoto Kempo Ryu Budo. Chefausbilder (Doshin Sensei) der Kampfkunst-Akademie Shoto Kempo Kai, Stade und Schweden. Wolters gilt als „Wegbereiter des Karate in Deutschland“ und Begründer „eines der wichtigsten Kempo-Stile“ (Budo-Lexikon, Berlin 1997).

Meinungen zu Dr. J.-M. Wolters aus der Wissenschaft:

Auszeichnung für „hervorragende wissenschaftliche Leistungen“ und Preisverleihung

vom NIEDERS. WISSENSCHAFTSMINISTERIUM

In jedem Fall verdient das Bemühen Wolters, asiatische „Kampfkunst als Therapie“ einzuführen, zu praktizieren und empirisch zu überprüfen, Anerkennung und Unterstützung.“

(Prof. Dr. H. Müller-Dietz, UNIVERSITÄT DES SAARLANDES)

Die Arbeit von Dr. Wolters hat entscheidende Schrittmacherdienste geleistet.“

(Prof. Dr. D. Rössner, MARTIN-LUTHER-UNIVERSITÄT HALLE-WITTENBERG)

Wolters weist sehr differenziert nach, daß das scheinbare Paradoxon “Karate als Friedenstraining” in Wirklichkeit ein organischer Zusammenhang ist.“

(Prof. W. Nickolai, Kath. FACHHOCHSCHULE FREIBURG, FB Sozialarbeit)

Bleibt zu hoffen, daß der von Dr. Wolters entwickelte Ansatz “Kampfkunst als Therapie” für viele Bereiche erschlossen wird.”

(Prof. Dr. H. Colla, UNIVERSITÄT LÜNEBURG, Institut für Sozialpädagogik)

Die Arbeit von Dr. Wolters hat mehrfachen Pioniercharakter. Sein Konzept ist eine sportmethodisch beachtliche Leistung. Wolters beweist seine Expertenschaft überzeugend.

 (Prof. Dr. H. Rieder, UNIVERSITÄT HEIDELBERG, Institut für Sport und Sportwissenschaften)

Wolters ist ein herausragender Wissenschaftler und praktischer Experte

(Prof. Dr. W. Ramb, UNIVERSITÄT LÜNEBURG, Sektion Psychiatriebezogene Sozialpädagogik, Ärztl. Direktor der Nieders. Fachklinik f. Kinder- u. Jugendpsychiatrie, Lüneburg)

Der Ansatz einer von WOLTERS vertretenen „Budo-Pädagogik“ stellt einen vielversprechenden Weg (Do) in der Arbeit mit gewaltbereiten Jugendlichen dar.  

(Prof. Dr. W. Tischner, Fakultät Sozialwissenschaften, TECHNISCHE HOCHSCHULE NÜRNBERG)

„Tüchtiger Wissenschaftler Wolters“, „klug und kenntnisreich ausgedachtes Training“, „großartiger Lehrer“.

(Prof. Dr. J. Funke-Wieneke, UNIVERSITÄT HAMBURG, FB Sportwissenschaften und FB Bewegungswissenschaften[1])

[1] in: Zweck oder Selbstzweck – Überlegungen zu den erzieherischen Absichten, die mit dem Kampfsport verbunden werden; in: Journal of Martial Arts Research, 2(4) 2019; 1-13

„Entwicklung eines wissenschaftlich begründeten eigenen sozialpädagogisch-therapeutischen Ansatzes ist besonders positiv hervorzuheben, mit funktionierender, effektiver Praxis.“

(Prof. Dr. Stimmer, UNIVERSITÄT LÜNEBURG, FB Universitäre Sozialpädagogik)

 „Die Sozialpädagogik hätte allen Grund, sich mehr solche Vertreter ihres Faches vom Schlage eines JÖRG-MICHAEL WOLTERS zu wünschen, der zu denen gehört, die an vorderster Front der Jugendhilfe mit besonders schwierigen jungen Menschen arbeiten. WOLTERS zeichnet sich als ein Pädagoge mit Mut und Leidenschaft aus, der bei seiner anspruchsvollen Arbeit mit hochaggressiven Jugendlichen in Psychiatrie und Strafvollzug die volle Unterstützung seiner Fachkollegen verdient.“

 (Prof. Dr. W. Tischner, TECHNISCHE HOCHSCHULE NÜRNBERG, Fakultät Sozialwissenschaften)

Die Ergebnisse dieser pädagogischen Bemühungen sind sehr ermutigend, wie vor allem neuere Veröffentlichungen (siehe u.a. Wolters u.a.: Budopädagogik, 2008) zeigen.“

 (Dr. A. Binhack: Zur Sachstruktur und Phänomenologie des Kämpfens [1];

[1] in: Lange H. u.a. (Hg): Kämpfen-lernen als Gelegenheit zur Gewaltprävention? 2010, S.139-170)

Budopädagogik kann als ‚Schlüssel zur Entwicklung der emotionalen, sozialen und körperlichen Kompetenz‘ bezeichnet werden. Es könnte hier eine Möglichkeit zur ‚Professionalisierung von Intuition‘ in der sozialen Arbeit bestehen.”

(Beck, V., KATH. HOCHSCHULE MÜNCHEN [1])

[1] In: Spiritualität als Ressource und Leitfaden für die Soziale Arbeit

Jörg Wolters hat im Budo und Karatedo sehr viel bewegt und Wichtiges geleistet.”

(Prof. Dr. J. Kersten, NORTHWESTERN UNIVERSITY, Evanston, Illinois)

“Jorg-Michael Wolters, the founder of ‘ budo pedagogy’ by which education at the higher level has already been realized. And the effort of systematic research are worth to be appreciated and the results – both general-theoretical and detailed – are worth to be popularized.”

(Prof. Dr. Dr. h.c. S. Cieszkowski, UNIVERSYTET RZESZOWSKI, Polen)