Budo-Kampfkunst-Meisterschaft?

Wettkampf-Zazen und anderer Blödsinn

Tatsächlich gibt’s „Budo-Sportler“, die ihre fatale Unwissenheit öffentlich mit ihrer zusätzlichen Entblödung krönen, Meisterschaften in „Budo- Kampfkunst“ durchzuführen. Damit setzen sie dem Unsinn, Budo als Sport zu sehen, mit einem auszutragenden Wettkampf noch einen drauf!

Dass Budo als Weg-Kunst (Kampf-„Kunst“) mit der Schulung innerer Persönlichkeitsanteile und Werte nicht nur etwas ganz anderes, sondern das absolute Gegenteil von sportlichem Vergleich äußerer Leistungen ist, ist den Fachleuten eh völlig klar und ist in den vergangenen Jahren auch so hinreichend auch in vielen Büchern und Zeitschriften publiziert worden, dass mittlerweile jeder halbwegs Interessierte es wissen müsste.

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Elefanten können nicht fliegen!

Vom Un-Sinn gern verbreiteter Vorurteile und Lügen

Budo, also Kampf-„Kunst“, und Sport, hier nun im Besonderen Kampf-„Sport“, haben in Sachen „Kampf“ allenfalls so viel gemein wie Elefant und Kolibri. Beide verbindet ein „kleinster gemeinsamer Nenner“: Bei Elefant und Kolibri, dass sie Lebewesen aus dem Reich der Tiere sind – und bei den Phänomenen Kampfkunst und -sport, dass es ich um menschliche Erfindungen handelt.

Mehr „Gleiches“ gibt aber im Grunde auch nicht. Elefant und Kolibri können sich genauso wenig paaren wie Budo und Sport. Beide haben zu verschiedene, nicht kompatible Eigenschaften. Sie sind weder Dasselbe, noch können sie sich irgendwie mischen, ergänzen, aufeinander aufbauen, befruchten oder gut im Mit- und Nebeneinander .

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Stete Glut – statt Strohfeuer

Von nutzlosem Wirbel und der notwendigen Beständigkeit im Budo

Immer wieder mal kommen Menschen ins Dojo, die Feuer gefangen zu haben scheinen und begeistert sind vom Budo. Sie sind fleißige Schüler, ehrgeizig und strebsam, gelehrig und äußerst engagiert. Sie übernehmen schnell Eigen- verantwortung, schlüpfen in vermeintliche Vorbildrollen, haben gute Ideen und zeigen Initiative. Sie übernehmen gerne und zu viele Aufgaben, motivieren, planen, entwickeln Visionen. Sie wollen das Beste fürs Dojo – und alles verbessern. Sie geben sich, als hätten ihre Suche endlich ihr Ziel gefunden und sie eine neue Lebensaufgabe…

Oft entpuppt sich aber leider die von ihnen leidenschaftlich entfachte starke Wirbel-Bewegung nur als ein kurzes Strohfeuer: viel Hitze, Blitz und Getöse. Schnell erlischt solch demonstrativ starke Dynamik im Dunst und zähen Nebel der Realität, der in Wahrheit „Zähigkeit“ ernsthaften Beschreitens des Weges, auf dem die Schnelllebigkeit voreiliger Begeisterung den Blick für das Wesentliche entscheidend trübt.

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Lucky Punch

Von befremdlicher „budo“-„sport“- „pädagogischer“ Arbeit als Gewaltprävention

Ein weiter Fall ganz unsinnigerweise als angeblich „pädagogisch“, sogar als besonders „wertvoll“ propagierter Sozial- Arbeit ausgerechnet im Kontext von Vollkontakt-Kampfsportarten wird von einer als „Lucky Punch“ firmierenden Internetpräsenz verbreitet.

Der inhabende Erzieher behauptet sogar dezidiert, dass das bekanntermaßen sehr gesund-heitsschädliche und vor allem Aggression fördernde Boxen – fataler- weise nicht nur als „Kampfkunst“ und sogar „Budo“, sondern auch noch als angeblich erzieherisch wertvolle „Budosport“-Pädagogik“ verkauft – ein „Kompetenztraining, Gewaltprävention, Persönlichkeitsentwicklung“ wäre.

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Karate macht dumm

Karate-Do nicht!

Mit welcher Selbstherrlichkeit da Unsinn verbreitet, ja der Leser oder Laie für dumm verkauft wird, bloß um fürs Karate zu werben, ist schon abenteuerlich. So z.B. der Bericht über ein angeblich „sensationelles Studienergebnis: Karate macht Kinder schlauer !“.

Dabei bezieht man sich auf eine Untersuchung (von rd. 635 Gymna- siasten und Hauptschülern zw. 13 u. 18 J.) des Zentrums für Gesund- heit an der Sporthochschule Köln, wonach nun „Schüler, die sich regelmäßig bewegen, einen 0,5 Punkte besseren Notendurchschnitt als ihre Klassenkameraden (haben), die vorwiegend auf der faulen Haut liegen“.

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Tricksen, Täuschen, Fälschen: Werbung statt Wahrheit

Der Karateverband und sein befremdliches Verhältnis zur Wissenschaft

Wurde bereits mit den üblichen Unwahrheiten, die der DKV über die vermeintlich positiven Effekte des modernen Sportkarate immer wieder irreführend verbreitet, aufgeräumt – denn weder die propagierte Reduktion von Aggression noch etwa die Förderung von Gesundheit, von Intelligenz oder von Glück und Lebenszufriedenheit konnten signifikant belegt werden – so erfordert nun die neuerliche Behauptung einer aggressionsmindernden Wirkung ausgerechnet des „DKV-Karate“ eine deutliche Richtigstellung.

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Schwarz – und Schluss

Das vordergründigste Ziel wohl jedes Anfängers und die treibende Motivation des Schülers im Kampfsport ist der Schwarzgurt (DAN).

Ihn zu erreichen (besser: ihn zu haben) ist für viele so wichtig, dass mit der Frage, wie weit man noch entfernt ist (also welchen Gürtel man denn jetzt „schon hat“), zum zentralen Gradmesser interessierter Laien für den aktuellen Könnensstand des Betreffenden ist. Die Gurtfrage scheint die entscheidende Waagschale für den zu zollenden Respekt und die Wertschätzung des angehenden oder schon fertigen „Meisters“ zu sein.

Mit dem Schwarzgurt als mutmaßlich offizielles Zeichen errungener „Meisterschaft“ und entsprechender „Gefährlichkeit“ seines Trägers ist geradezu der Heldenstatus eines vermeintlich Unbesiegbaren verbunden, eines Alleskönners, des Meisters eben.

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Scharlatane in der Karate-Szene.

Warum gerne hochgestapelt wird

Über die Qualifikation der Karate-„Lehrer“ und auch anderer Kampfsport-„Meister“ am Markt kann man selten Gewissheit erlangen. Die meisten preisen sich selbst in höchsten Tönen, beschreiben ihre (natürlich stets sehr erfolgreiche) Laufbahn anhand nicht überprüfbarer Auszeichnungen und wichtiger Funktionen, benutzen irgendwelche hochtrabenden Titel und posen in selbstgefälliger Starmanier neben angeblichen internationalen „Größen“.

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Tai Chi als Karate-Sport

Neuer Unsinn beim DKV

Kein Monat vergeht, ohne dass der DKV sich entblödet, zu dokumentieren, wie sein Verständnis von Kampfsport und erst recht Kampfkunst doch dilettantisch ist. Der neueste Fauxpas ist die absurd stolze Meldung im aktuellen Fachorgan des DOSB- Karateverbandes (Dez.2016), dass nun auch Tai Chi als Sportart aufgenommen ist und fachlich vertreten wird.

Tai Chi als originär innere chinesische Kampfkunst (內家 Neija) mit Wurzeln aus dem 15. Jahrhundert oder womöglich noch viel früher wird heute weltweit als Bewegungsmeditation, zur Energetisierung (Qi Gong) oder Entspannung und aus gesundheitlichen Gründen ausgeübt, vielerorts traditionell auch als daoistich-philosophischer Lebensweg.

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„Budo-Sport“ – Vom Unsinn, Feuer mit Wasser verbinden zu wollen

Über Bauernfang und die Profilneurose profitgieriger Profiteure

„Budo“, auf den Zen-Buddhismus abhebende Bezeichnung originärer japanischer (oder mittlerweile allgemein traditioneller fernöstlicher) Weg-/“Do“-orientierter Kampfkünste und „Sport“ als moderne Freizeit- oder Leistungskultur (Olympia) sind unvereinbare Gegensätze.

Diese schon zwingend logische Erkenntnis wird bemerkenswerterweise wird aber immer noch von entweder Unwissenden (Laien) oder aber den allein am Mammon interessierten Marktstrategen (Kunden- und Mitgliederwerbung) in der kommerziellen Kampf-„Sport“-Szene verdrängt oder verschwiegen oder gar geleugnet.

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