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Selbstverteidigungs-„Universität“ und anderer “Gewaltpräventions”-Unsinn

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Ist es Borniertheit oder Scharlatanerie, wenn sich in der Kampfsport-Szene selbsternannte „Meister“ gar als „Professoren“ ihrer eigenen Fight-„University“ aufspielen und – schon ganz offensichtlich widersinnig – als „Gewaltpräventions-Experten“ verkaufen?

Bei genauer Betrachtung dieses Phänomens anhand eines konkreten Beispiels einer solchen „University“ und seiner Propaganda in Deutschland mag deutlich werden, wie absurd sich so manch maßlose Selbsterhöhung eines zuvor in anderen Systemen (Kampfsport und auch Budokünsten) Gescheiterten zum nunmehr unbesiegbaren Superfighter einerseits und (paradoxerweise angeblich gerade dadurch) auch Antigewalt-Spezialisten andererseits darstellt. (Weiterlesen…)

 

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Plagiat und andere unerwünschte Komplimente.

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Negativ-Preis für Produktpiraterie und Ideenklau.

Nachahmung, Kopie und Fälschung sind marktstrategische Versuche, von den Leistungen Anderer durch Diebstahl Geistigen Eigentums zu profitieren. Produkt-, Marken- und Ideen-Piraterie will ohne Eigenleistung am wirtschaftlichen oder ideellen Erfolg eines bekannten Originals nutznießen. Profit- oder Profilsucht, beides starke Triebfedern menschlichen (Fehl-)Verhaltens, lassen „Blüten“ entstehen, die, wie Falschgeld eben auch, wertlos und überdies dem Markt ebenso wie den Konsumenten schädlich sind. (Weiterlesen…)

Fachveröffentlichungen

Budotherapie braucht Budo

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So banal das klingt, weil ja selbstverständlich – so wenig scheint das bei falscher Verwendung des „Budotherapie“-Begriffs neuerdings auch in der Fachwelt gewusst und berücksichtigt zu werden.


Insbesondere durch die „Konkurrenz“ der vom Verfasser und seinem Institut für Budopädagogik und -therapie (IfBP) mit wissenschaftlichen Studien zur „Kampfkunst als Therapie“1 schon in den 1990er Jahren entwickelten und in Folge in wissenschaftlicher Theorie, Aus- und Weiterbildung (in Kooperation mit dem Internationalen Berufsverband für Budopädagogik und -therapie, BvBP2) und professioneller Praxis etablierten Budotherapie nämlich wird nun in jüngerer Zeit auch reines Karate als „Budo“-Therapie verkauft. Eine nur auf ein einzelnes System, Karate, Aikido oder andere bloße „Unterart“ reduzierte Methode, also „Karate-“ oder „Aikido-Therapie“ ist damit aber allein kein Budo und keine Budotherapie, so lange nicht dem Wesen und Inhalten des Budo als allen Stilarten übergeordneten Prinzipien Rechnung getragen wird.

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Fachveröffentlichungen

Budo-Kampfsport gibt es nicht

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Das Internet ist voll von „Budo-Sport“-Clubs, -Verbänden und Fachartikel-Versandhäusern, in denen Budo und Sport begrifflich vereint werden, um eine breite Masse für ihr breites Angebot zu gewinnen. Mit dem Budo-Begriff wird werbetechnisch auf die Zielgruppe abgehoben, die asiatischen Kampfsport im weitesten Sinne (Judo, Karate, Taekwondo) praktizieren oder auch jene Rand- und Mix-Disziplinen (MMA, Kickboxen, Boxen), in denen „Kämpfen“ Trainingsinhalt ist. Nur: „Budosport“ gibt es nicht!

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Fachveröffentlichungen

Schläger, Sportler, Krieger?

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„Kämpfen“ zwischen Aggro-Gewalt und Spiritualität

Der Titel dieser Streitschrift bedarf der Präzisierung, worum es geht: Die Frage, wie „aggressiv“ Kampfsport (inklusive seiner z.T. obskuren Derivate) ist oder macht, bzw. welche extrem unterschiedlichen Motive hinter den verschiedenen Facetten des Kämpfen-Lernens und ihrer jeweiligen „System“-Anhänger und Ausüber stehen, muss geklärt werden. Denn die Bandbreite der verschiedenen Schulen und Methoden reicht von brutalisierenden Streetfighter-Ausbildungen über harmlose Breitensport-Disziplinen bis hin zu friedliebend-buddhistischen Übungswegen…

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Fachveröffentlichungen

Kampfkunst als Therapie

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Die hier in aktualisierter Neuauflage vorgelegte wissenschaftliche Pilotstudie zur Wirksamkeit von Kampfkunst als Methode zur systematischen Positiv-Beeinflussung von Persönlichkeit und Sozialverhalten legt mit tiefen Erkenntnissen und bahnbrechenden Ergebnissen das Fundament für Philosophie, Pädagogik und Psychologie der Kampfkünste – und professioneller Lehr- und Behandlungskonzepte.

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Statements

Dumm, doof oder dreist…

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Es nützt nichts: Es muss (wenn hier notfalls auch mit dem journalistisch legitimen Mittel der Polemik) in aller Deutlichkeit, ja drastisch darauf hingewiesen werden, wie der „Budo-Sport“- Unsinn ungeachtet der wirklichen Tatsachen in der Szene grassiert. Und dass dies überwiegend so passiert, ändert nichts daran, dass es falsch ist. (Weiterlesen…)

Fachveröffentlichungen

Weg-Fortschritt in der Kampfkunst

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Segen und Fluch des Budo

Meisterschaft in einer Sportdisziplin, im Handwerk und in Wissenschaft ist schnell definiert, die objektiven Kriterien und Regeln sowie öffentlichen „Titel“ („Meister“ oder „Dr.“) einvernehmlich verbreitet, ja rechtlich geschützt.

Kreis-, Landes- Deutscher-, Europa- oder Weltmeister in Kampfsportdisziplinen wird man durch erfolgreiche öffentliche Wettkämpfe, oder disziplin-intern auch „Meister“ durch Erlangung des „Meistergrades“, für den allerorts der Schwarzgurt gilt.

In der Kunst schon und in der Kampfkunst, um die es hier geht, ist das nicht mehr so einfach, gar umstritten und im Auge des Betrachters oder des jeweiligen Lehrsystems. Das Ziel der Meisterschaft, als solches formuliert schon nicht mehr dem Budo (als Weg des Weges willen) gemäß, weil es nichts endlich zu erreichen gilt, ein Ergebnis, sondern es stets um Weiterentwicklung, den Prozess geht.

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